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Donnerstag, 12. Juli 2012

Sentencia en favor de El Cabanyal


Diálogo Ottensen (Hamburgo) / Mukojima (Tokio) / El Cabanyal (Valencia)

Póngase en contacto con:
Burkhart Springstubbe Peter Schwanewilms
burkhartspringstubbe@yahoo.es peterschwan@gmail.com
0049 40 3980 6460 0049 171 691 78 66 12.7.2012

COMUNICADO DE PRENSA

Mientras que la UE ayuda con miles de millones del banco español "Bankia" y otros bancos en dificultades, es la especulación inmobiliaria que ha llevado a esta crisis, felices para siempre.

La fusión en el "Bankia" Los bancos locales que están políticamente impulsada por el gobierno local se han impulsado en los últimos años, la especulación inmobiliaria y ahora se enfrentan la ruina de los que son para salvar a los contribuyentes europeos.

Spanien : Unten sparen, oben mit der Immobilienspekulation weitermachen –
ein denkmalgeschütztes historisches Fischerviertel in Valencia soll dafür weichen

Während die EU mit Milliardensummen der spanischen Bank "Bankia" und anderen angeschlagenen Banken aushilft, geht die Immobilienspekulation, die zu dieser Krise geführt hat, munter weiter.

Die in der "Bankia" zusammengeschlossenen lokalen Banken, die politisch von der jeweiligen Landesregierung gelenkt werden, haben in den letzten Jahren die Immobilienspekulation angeheizt und stehen nun vor dem Ruin, aus dem sie die europäischen Steuerzahler retten sollen.
So haben die unter dem Einfluss der konservativen Partei Partido Popular (PP) stehenden valencianischen Banken den Aufkauf denkmalgeschützter Häuser im ehemaligen Fischerviertel der Stadt Valencia El Cabanyal finanziert, an deren Stelle weitere Hochhäuser entstehen sollen.
Der „World Monument Fund“, eine angesehene internationale Organisation für den Erhalt von Kulturdenkmälern in aller Welt, hat den Stadtteil El Cabanyal deshalb auf die Liste der gefährdeten Kulturdenkmäler gesetzt.
Nach 14jährigem Kampf gegen den Abriss ihres Viertels ist den Bürgern durch ein Urteil der Audiencia Nacional, des obersten spanischen Gerichts, zwar bestätigt worden, dass der Abriss gegen nationales Kulturgut gerichtet ist und nicht fortgesetzt werden darf. Aber die Stadtregierung hält – ungeachtet der geplatzten Immobilienblase, ungeachtet der Finanzkrise  (Valencia ist die am höchsten verschuldete Stadt Spaniens) und ungeachtet mehrfacher Gerichtsurteile – nicht inne.

Der Niedergang und der Verfall des anerkannten Kulturdenkmals El Cabanyal schreiten weiter fort – nunmehr durch die europäische Bankenhilfe gestützt von den Steuerzahlern Deutschlands und Europas.
Dem Ministerpräsidenten Spaniens, Mariano Rajoy (PP), der auf europäischer Ebenen mit seinen angeblichen Reformerfolgen um Vertrauen buhlt, gelingt es nicht, seine Statthalterin in Valencia, die Bürgermeisterin Rita Barberá, und den Ministerpräsidenten der Provinz Valencia, Alberto Fabra, bei der fortgesetzten Immobilienspekulation in die Schranken zu weisen.

World Monument Fund mit zahlreichen Dokumenten zu „El Cabanyal“:
http://www.wmf.org/project/barrio-del-cabanyal-canyamelar:
Bericht über das El Cababyal schützende Gerichtsurteil:
http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/07/05/valencia/1341510022_097521.html

Bericht über den wiederholten Versuch der Bürgermeisterin, Gerichtsurteile zu ignorieren:

http://www.europapress.es/comunitat-valenciana/noticia-ayuntamiento-estudia-posibilidades-recurso-desestimar-an-alegaciones-cabanyal-20120705200641.html


Webseite der Bürgerinitiastive „Rettet El Cabanyal“ („Salvem El Cababyal“):
www.cabanyal.com


Website des Stadtteildialogs Hamburg-Ottensen / Tokio-Mukojima / Valencia-El Cabanyal:

www.stadtteildialog.de
Artikel in der NZZ über El Cabanyal und die internationale Solidarität mit dem Stadtteil:
http://mobile.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/traurige_oase_der_ruhe_1.7297421.html 

 
Stadtteildialog Ottensen (Hamburg) / Mukojima (Tokio) / El Cabanyal (Valencia)
im Stadtteilarchiv Ottensen
Kontakt:
Burkhart Springstubbe                                       Peter Schwanewilms
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Mittwoch, 25. Mai 2011

Pass und Ereignis: Der Stil des FC Barcelona

Pass und Ereignis: Der Stil des FC Barcelona
Am Samstag findet zwischen Manchester United und dem FC Barcelona das Endspiel in der Champions League statt. Von Hans Ulrich Gumbrecht

Vor zwei Jahren standen sich im Finale der Champions League Barcelona und Manchester United gegenüber. Erinnert man sich noch? Barcelona war nur knapp durchs Halbfinale gekommen, durch ein spätes Tor und ein paar groteske Entscheidungen eines norwegischen Schiedsrichters, die Chelsea London den verdienten Sieg genommen hatten. In den ersten Minuten des Endspiels war es erneut die englische Seite, die dominierte. Cristiano Ronaldo hätte gleich bei seinem ersten Ballkontakt dem Spiel eine andere Wendung geben können. Aber dann war es Samuel Eto'o, der sein erstes Endspiel für Barça bestritt, der nach zehn Minuten und einem unwiderstehlichen Lauf das erste Tor schoss, und danach begann Barcelona von Minute zu Minute immer schöner und immer sicherer zu spielen. Und spielte schließlich besser als je eine Mannschaft zuvor gespielt hatte in der Geschichte des Fußballs - schlafwandlerisch, in Verzückung, als könne nie etwas schiefgehen, anstrengungslos, zwingend und bezwingend. Ein Kopfball von Lionel Messi, den ein Zwerg wie er eigentlich gar nicht hatte erreichen können, machte klar, dass diese Perfektion an etwas Ungesehenes heranreichte - einen Stil, den man sich zuvor nicht einmal vorstellen konnte.

Doch was war so neu an der Art dieses Sieges? Die siebziger und achtziger Jahre waren eine Epoche überragender Individualisten: Man denke an den späten Pelé, an Johan Cruyff, Franz Beckenbauer und, vor allem, an Diego Maradona. Anders als ihre heutigen Nachfolger hatten sie genug Raum und Zeit, um den Ball durchs Mittelfeld zu tragen und sich dann zu entscheiden, zu wem sie ihre genialen und "tödlichen" Pässe schlagen wollten. Es war nicht zufällig die Zeit, als die Rolle des "Libero" erfunden wurde, eines Spielers also, der aufgrund seiner Technik sich "frei" von Belästigungen durch gegnerische Spieler halten konnte. Schon während der Weltmeisterschaft in Italien 1990 aber gelang es Maradona nicht mehr, diesen Stil durchzuhalten; zum Spieler des Turniers wurde Lothar Matthäus, ein Mittelfeldspieler mit sehr viel mehr Athletik, Geschwindigkeit, Ausdauer, Kraft.

Im Rückblick erscheint die Ablösung Maradonas durch Matthäus als entscheidender Wendepunkt. Einer aus der alten Zeit notierte damals, das Spiel sei nun zur "Leichtathletik mit einem Ball" geworden. Die Folge war, dass jeder einzelne Spieler immer weniger Zeit hatte, um den Ball zu stoppen und zu passen. Sich nach einem ungedeckten Stürmer umzuschauen war aufgrund des physischen Drucks der Gegner bald völlig unmöglich geworden - es entstand der "One touch"-Stil, bei dem Annehmen und Passen praktisch dasselbe sind. Es kam die Epoche von Zinédine Zidane, in der jeder Ball sofort weiterzuspielen war, so lange, bis eine kleine Lücke in der Verteidigung die Möglichkeit zu einem steilen Pass in den Strafraum bot.

Heute kann es sich kein Spieler mehr leisten, sich nur um eine Position und die entsprechenden Quadratmeter auf dem Spielfeld zu kümmern. Was Inter Mailand in den frühen Siebzigern mit einigen außerordentlichen Verteidigern vorweggenommen hatte, die auch Angreifer waren, und was kurz darauf die holländische Nationalmannschaft mit ihrem "totalen Fußball" anstrebte, wurde jetzt zur allgemeinen Norm. Das ging anfangs zu Lasten der Schönheit. Nur wenige Spieler, wie Ronaldinho in seiner besten Zeit, waren gut genug, den Ball unter diesen Umständen elegant zu spielen. Die Balance zwischen technischen Fähigkeiten und Athletik schien verloren. Der Zufall schien das Spielgeschehen stark zu bestimmen.

Während der Saison 2008/2009 wurde der FC Barcelona die erste Mannschaft in der Geschichte des Fußballs, die genug Spieler hatte, deren Fähigkeiten am Ball mit ihrer physischen Stärke so Schritt hielten, dass der One-touch-Stil gespielt werden konnte, ohne das Spiel dem Zufall auszuliefern. Das Champions-League-Finale von Rom wurde zum Ereignis, weil eine Mannschaft zu sehen war, für die Druck kein Grund war, auf Präzision zu verzichten; ein Team, das überhaupt nur noch Pässe und Torschüsse kannte und auch im eigenen Strafraum nur Pässe spielte; das nur noch den Gegner überraschte, niemals sich selbst; das keine Genies mehr brauchte. Der Gegensatz von Erfolg und Schönheit war beseitigt. Der Fußball hatte fast zwanzig Jahre lang dafür gebraucht, aber jetzt war der neue Stil da.

Diese Wende machte schlagartig wieder deutlich, was Hunderttausende in den Stadions und Hunderte von Millionen an den Geräten anzieht: dass die Begeisterung für Teamsportarten einfach nicht nur darin liegt, das eigene Team gewinnen zu sehen. Was in erster Linie begeistert, ist die ästhetische Erfahrung im vollen philosophischen Sinne des Wortes. Was die Fans sehen wollen, sind schöne Spiele, hervorgebracht von Mannschaften, unwahrscheinliche Schönheit, die das andere Team zu verhindern sucht und die stets zu verschwinden beginnt, kaum dass sie entstanden ist. Umso besser, wenn das zu Toren führt, umso besser, wenn das eigene Team gewinnt. Aber aus der Sicht des Betrachters muss man den Satz umkehren, wonach Schönheit im Spiel allenfalls ein Mittel zum Zweck ist. Im Gegenteil: Wir schauen mit dem größten Vergnügen, wenn der Zweck des Gewinnens zum Mittel eines schönen Spiels wird.

Dafür stand der FC Barcelona in der Saison 2008/2009. Unnötig zu betonen, dass es keine Absicht von Joan Laporta, Pep Guardiola oder ihrer Spieler war, schön zu spielen. Aber der Pragmatismus stellte sich für den Zuschauer in den Dienst der Ästhetik. Dass Barcelona die Lösung gelang, brachte dem Team damals alle drei nationalen und internationalen Titel ein, die in einer Saison möglich sind. Und man gewann sie sehr leicht, kein anderes Team hatte ein Mittel gegen jenen Stil.

Unbesiegbar waren sie nicht, wir hatten das Halbfinale gegen Chelsea schon erwähnt. Sie schienen nur unbesiegbar, vor allem in der Zeit nach dem ChampionsLeague-Titel. Ästhetisch betrachtet, war der FC Barcelona 2009/2010 nicht weniger eindrucksvoll als die Mannschaft der Vorsaison, aber nun gelang ihm der Gewinn der Champions League nicht noch einmal. Und auch wenn Barça im Halbfinale, das er gegen Inter Mailand verloren, besser spielte als in jenem, das er gegen Chelsea gewonnen hatten, lag doch etwas Bezeichnendes in jener Niederlage 2010.

Denn sie erfolgte gegen eine Mannschaft, deren Trainer, José Mourinho, eine spezielle Strategie gegen Barcelonas neuen Stil ersonnen hatte. Sie beruhte auf der Einsicht, dass Barças Prinzip, den Ball in langen Sequenzen von Pässen so lange "einzufrieren", bis eine Torchance herausspringt, durch schnelle Attacken mit Steilpässen verwundbar ist. Außerdem minimierte Inter Mailand die wenigen Chancen, die Barcelona braucht, durch bedingungslose Verteidigung; bedingungslos, weil sie beim Verteidigen so gut wie nie an den nachfolgenden Angriff dachte. Vom Gesichtspunkt der Ästhetik - und dem Barcelonas - aus betrachtet, war es niederschmetternd, wie schnell auf diese Weise dem neuen Stil seine Grenzen gezeigt wurden. Gegen Inter Mailand sah er plötzlich wie Handball ohne Angriffszeitbegrenzung aus, endloses Hin- und Herpassen, endloser Ballbesitz auf der Suche nach einer Lücke in einer Mauer, die ihrerseits gar nichts tut, um an den Ball zu kommen. Nicht einmal der unglaubliche Lionel Messi kam durch diese Mauer, weil immer zu viele Verteidiger vor ihm standen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die spanische Nationalmannschaft, die 2010 Weltmeister wurde, eine in der Abwehr verbesserte Version des FC Barcelona war. Wenig überraschend darum, dass auch dieses Team seine Schwierigkeiten hatte und gegen die Schweiz verlor, die von einem der abgezocktesten Verteidigungsstrategen der Welt, Ottmar Hitzfeld, trainiert wurde. Fast alle anderen Spiele gewann Spanien mit 1:0 in jenem Handball-Stil, der den Angriff als Belagerung praktizierte. Doch nicht eine Minute lang war dieses Spiel so schön wie das von Barcelona im Finale von 2009. Im Gegenteil: Dass Lionel Messi für Argentinien spielte, ließ die Wahrscheinlichkeit, eine Lücke in der gegnerischen Verteidigung zu finden und zu nutzen, weiter zurückgehen. Ein hinreißender Stil war plötzlich zu einem pragmatischen Erfolgsrezept geworden.

Die Aura des Spiels von Barça 2008/2009 ist dadurch nur größer geworden. Und der WM-Titel hat Barcelonas Status befestigt. Den doppelten Erfolg zu erklären, dazu gehören mit Inspiration, Enthusiasmus und Spielrausch Größen, die sich dem Verstand entziehen. Andererseits steht die Ausgeglichenheit des Teams von Barcelona bis heute als einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren außer Zweifel. Piqué, Puyol, Xavi, Busquets, Iniesta, Pedro und Messi sind Stars, aber keiner beansprucht eine Führungsrolle. Sie sind untereinander austauschbarer als die Spieler jedes anderen Spitzenteams auf der Welt. Dass ihr Trainer ein Mittelfeldspieler Barcelonas war, der nicht älter ist als seine ältesten Spieler, hat gewiss zu dieser Nutzung von Homogenität beigetragen.

Sollte die Homogenität einer Mannschaft überhaupt eine Kehrseite haben, dann liegt sie in Barcelonas Problem, bedeutende neue Spieler zu integrieren. Man hat diese Probleme mit Thierry Henry gehabt, mit Zlatan Ibrahimovic und selbst Guardiolas zu langes Zögern, den Deutschen Mesut Özil einzukaufen, hängt damit zusammen. Schließlich handelt es sich inzwischen um eine Art katalanische Nationalmannschaft, més que un club, mehr als ein Verein. Das teilt sich selbst den Nichtkatalanen im Team mit. Weltweit haben sich die Medien und die Fans daran gewöhnt, den FC Barcelona als die beste Mannschaft unserer Zeit zu feiern, als eine Mannschaft, an deren Stil alle anderen, auch die Nationalmannschaften, zu messen sind. Bisher hat die zu Ende gehende Saison diesen Status nur bestätigt. Barça gewann die spanische Meisterschaft noch überlegener als in den vergangenen Jahren, Messi hat mehr Tore geschossen als je zuvor, und dass Real Madrid den spanischen Pokal, die "Copa del Rey", geholt hat, gilt zumindest für die katalanischen Anhänger bloß als ein Schönheitsfehler - da es der Mannschaft von José Mourinho im gleich darauf folgenden Halbfinale der Champions League ja nicht gelungen ist, sich mit jener destruktiven Strategie durchzusetzen, die Inter Mailand 2010 zum Erfolg geführt hatte.

Für die Neuauflage des Endspiels von 2009 stellt sich die Frage, ob der Abstand zwischen dem FC Barcelona und Manchester United geringer geworden ist und unter welchen Bedingungen Manchester eine Chance haben könnte. Dass Sir Alex Ferguson, der erfahrenste, ehrgeizigste und wohl auch intellektuell flexibelste Trainer, einfach darauf setzen wird, Barça nicht ins Spiel kommen zu lassen, lässt sich wohl ausschließen. Wer gesehen hat, wie souverän Manchester United seine Führung in der englischen Liga bis zur Meisterschaft vergrößert hat, wie mühelos sich die Mannschaft in den aufeinanderfolgenden Runden der Champions League durchsetzte, der weiß, dass der Herausforderer in der Kombination von Schnelligkeit und Technik noch besser geworden ist. Darüber hinaus verfügt Ferguson über mehr Spieler als Guardiola, vor allem über junge Spieler in der Offensive, die mit und um Wayne Rooney für Torgefahr sorgen können: Chicharito Hernández, Nani, Valencia, Anderson (keiner von ihnen aus den britischen Ligen), um nur einige zu nennen.

Das könnte auch bedeuten, dass Manchester United, wenn die Mannschaft ins Spiel kommt, mittlerweile ein stärkeres Überraschungspotential hat als der FC Barcelona. Darin liegt eine Ähnlichkeit zwischen dem Herausforderer im Champions-League-Finale und der deutschen Nationalmannschaft, die in Südafrika vor einem knappen Jahr so beeindruckte. Aber diese junge Nationalmannschaft ist an Spanien, dem späteren Weltmeister, vor allem wegen der Erfahrung und der physischen Überlegenheit der Spieler aus Barcelona gescheitert.

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Kaube.


Text: F.A.Z., 25.05.2011, Nr. 121 / Seite N3

Mittwoch, 11. Mai 2011

Ai Weiwei - und die Menschenrechtspolitik des Hamburger Senats

Bitte unterstützen Sie den Offenen Brief

An den Senat und die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
Email an: peterschwan@gamil.com oder helmut-steckel@gmx.de


Städtepartnerschaft mit Shanghai bis zur Befreiung von Ai Weiwei aussetzen!

"China Time" bis zur Befreiung von Ai Weiwei nicht organisieren!

Wir selbst werden bis zur Freilassung von Ai Weiwei nicht mit offiziellen chinesischen Stellen zusammenarbeiten.



Aus Protest gegen die Verhaftung des Künstlers Ai Weiwei hat die Hamburger Bürgerschaft am 14.4.2011 einstimmig beschlossen:
"(...)Die Bürgerschaft verpflichtet sich:
im Rahmen der bestehenden Städtepartnerschaften und der vielfältigen wirtschaftlichen Beziehungen mit China die Wahrung der Menschenrechte stärker in den Fokus zu stellen und die Kammern um Unterstützung zu bitten."
Und:
„sich bei allen Gesprächen mit politisch Verantwortlichen in China, insbesondere in Hamburgs Partnerstadt Shanghai, für eine Verbesserung der Menschenrechtssituation einzusetzen und sich unmissverständlich gegen die massiven Einschränkungen der Menschenrechte in der Volksrepublik China zu positionieren.“

"Stärker " und "unmissverständlich"!

In der Tat waren die bisherigen Reaktionen auf die massiven Menschenrechtsverletzungen in China nicht stark genug und sie waren missverständlich.

Wer immer wieder gerne mit Wirtschaftsdelegationen und im "Kulturaustausch" nach Shanghai reist und staatlich gelenkte Delegationen von dort empfängt, , wer alle zwei Jahre das große kulturelle Festival "China Times" in der Hansestadt organisiert und davon auch nicht ablässt, wenn die vorgetragene Kritik an den brutalen Menschenrechtsverletzungen höhnisch zurückgewiesen wird, der darf sich nicht wundern, dass er als "nicht stark" und als "missverständlich" wahrgenommen wird.
Er verliert zudem seine Würde, wenn er die eigenen Werte und Rechtsgrundsätze selbst nicht ernst nimmt.

In der FAZ am 19.4.2011, heißt es dazu:

„Seit Jahren stützen Unternehmer und Wirtschaftspolitiker die dubiose Führung geradezu selbstvergessen. Sie rechtfertigen dies mit der Bedeutung des Marktes und der Verbesserung der Lage durch die Einwirkung von außen. Doch nicht erst seit Liu und Ai ist klar: Der Wandel durch Anbiederung ist gescheitert. Die unkonditionierten Wohltaten haben das repressive System noch gefestigt. (“Kriecherei in Fernost“)


Wir fordern Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt auf, den eigenen Beschluss vom 14.4.2011 ernst zu nehmen und stark und unmissverständlich für Freiheits- und Menschenrechte in China einzutreten!

Keine Kumpanei mehr mit der repressiven Chinesischen Staatsführung und ihren Behörden!

Keine Beteiligung an den Versuchen des Chinesischen Staates mit Kulturveranstaltungen in Hamburg heuchlerische Weißwäscherei und Imagepflege zu betreiben!
Keine partnerschaftliche Zusammenarbeit mehr mit dem Konfuzius-Institut in Hamburg!

Keine Städtepartnerschaft mit Shanghai und die „China Time“ mehr, die nicht zu einer Veränderung für die unterdrückten, verhafteten, gefolterten und drangsalierten Menschen in China führt.

Montag, 30. August 2010

Congreso "3barrios" y El Cabanyal en un periodico suizo

Otro articulo sobre "3barrios" y Cabanyal en el germanófono periodico suizo NZZ
"Traurige Oase der Ruhe
Das Erscheinungsbild von Valencias Jugendstil-Vorort El Cabanyal ist durch eine Autostrasse bedroht"


Traducción Paula Ring y Jannis Heidtke

Un oasis de la tranquilidad muy triste
La imagen del barrio valenciano del estilo modernista El Cabanyal está amenazada por una avenida de coches
A través del barrio valenciano El Cabanyal se quiere construir una grabde avenida de coches. Pero los habitantes resisten. Buscan otros modelos de modernizacion para un barrio, entre otras en Hamburgo y Tokio.


Brigitte Kramer

«Paciencia, pacicencia», ese el consejo que dio el arquitecto de Hamburgo Burkhart Springstubbe sus colegas de la universidad politécnica de Valencia. Fue invitado al congreso internacional El Cabanyal. Esa reunión fue organizada por su colega espanyol a causa de un evento actual. Francisco Herrero no es sólo arquitecto, sino tambien miembro de la plataforma «Salvem El Cabanyal» .
Derribo y especulación

Intenta salvar desde hace anyos el barrio marinero El Cabanyal que está bajo patrimonio nacional. Allí la ciudad quiere construir una ancha avenida hacia la playa. Mas o menos seismil casas serian derribadas y nuevos edificios serian construidos. Springstubbe, quien tambien invitó arquitectos de Tokio a la ciudad quiere elevar el valor de los amigos espanyoles. „Yo les aconsejo de no perder la paciencia. En Ottensen no nos dejamos hundir y hemos seguido luchando“ Los grupos que estaban visitando El Cabanyal han luchado y ganado luchas parecidas. Unos en Ottensen (Hamburgo) y los otros en Mukojima (Tokio). Ambos barrios han mantenido su integridad y son vistos como lugares para vivir favoritos. Mukojima es con sus casas bajitas de madera y jardines una oasis entre rascacielos.

El oasis valenciano está situado a cuatro kilometros del centro de la ciudad- justo al lado del mar. 21 000 personas viven en el Cabanyal, lo que trasladado significa pueblo de cabanyas. Desde finales del siglo 19 el tiempo está parado allí. En esos tiempos surgió un barrio de Valencia de las casitas de barro y canya cual tras poco tiempo se convirtió en un lugar de vacaciones popular entre la alta clase social. Industriales y grandes comerciantes mandaban a sus familias fuera de la ciudad y hacia el mar. Estas vacaciones de verano eran caras: construyeron residencias de un piso con fachadas muy decoradas en un estilo mediterraneo muy dulces y coloridos. Muchas de estas casas aun se ven hoy en dia, aunque están un poco rotas. Hubo un tiempo en el que en el Cabanyal vivían familias de burgueses al lado de marineros. Poco tiempo despues surgieron restaurantes allí y una línea de tram al centro de la ciudad. Grandes hombres de la literatura como Vicente Blasco Ibáñez se dieron cuenta del barrio. Hizo un retrato de la vida allá del anyo 1895 en su roman naturalista «Flor de Mayo». Desde entonces el Cabanyal es un barrio popular sobre el que hay muchas luchas. Una ancha avenida ya estaba planificada en el siglo 19.

El barrio es un patromonio nacional desde el anyo 1993. Existe un plan de restauración cual no fue seguido. Paro y decadencia aun dominan ese barrio que está situado perfectamente entre ciudad y playa. Hasta april pasado. En esa fecha la alcadesa de Valencia Rita Barberá del partido conservativo mandó las excavadoras al barrio. Dice que la avenida grande de la ciudad al mar es para aumentar de cualidad de la vida de los valencianos. Además quiere construir casas nuevas, con vista al mar. Los habitantes luchan contra la construcción de la avenida, el derribo y la especulación. Quieren conservar su barrio y restaurarlo. Pero parar eso necesitan subvenciones y dinero público. Pero la ciudad quiere la innovación. En abril surgió por primera vez violencia por eso, algunos protestantes intentaron parar a las excavadoras y los cuerpos de policia querian quitarles del camino.

Tras esa escalación la corte de Madrid paró todas las obras. Ahora la corte mira si los planes de la alcadesa no van en contra del plan de construcción de 1988. Para el patrimonio nacional en Espanya el responsable es el ministro de cultura. La ministra de cultura espanyola Ángeles González-Sinde, miembro del partido socialista y del gobierno de José Luis Rodríguez Zapatero, viajó tras las escalaciones de abril a Valencia. Le echó en cara a la alcadesa de Valencia que rompe el heredo cultural valenciano. Barberá por su lado hizo la luca mas grande cuando llamó a los demonstrantes y a algunos habitantes del barrio 'un grupo de chicos callejeros' y cuando no quiso darles la bienvenida. La plataforma «Salvem El Cabanyal» ya está esperando doce anyos para una reunión con ella. Barberá dijo que quiere investar 60 millones de euros del dinerno de los pagadores de impuestos para 'derribar y comprar tantas casa como se puede'. Además quiere subastar las casas de 1200 familias para poder prolongar la avenida justo por medio del barrio.

A los chicos callejeros también se cuenta el conocido periodista y poeta lírico Manuel Vicent. Reprocha malas intenciones a Rita Barberá. "Para destruir el barrio, el ayuntamiento desarolló un plan bien pensado: Primero dejó decaer el barrio y no hizó nada en contra cuando las casas fueron ocupados. En conclusión compró las casas decaidas e inhabitables para llenarlas con ratas. Después quitó a los habitantes desmoralizados y llamó hormigoneras y palas. Llegaron hasta el mar, como si siguieron la logica del moderno. Sin embargo lo tenemos que ver con codicia y mal gusto, los dos cualidades que hemos heredado del franquismo."

Tranquilidad en su forma mas alta

Los invitados del congreso El Cabanyal pudieron conocer al estado de barrio. Después de la reunión en la universidad 54 estudiantes, planificadores de ciudad y activistas de alemania y japon ieron a traves de las calles de El Cabanyal. Al andar, debieron que manifestar sus impresiones. Este proceso se llama Mapping y es el primer paso para sanear un barrio. Al final se deben desarollar soluciones para abrir el barrio hacia el mar y mejorar la conexión a la ciudad. "Estas casas emiten una gran tristeza", anotó una escultora japonesa, cuando estuvo en frente de una fachada ruinosa. Y una historica del arte alemana sentía "tranquilidad en su forma mas alta" ahi. Acabó de observar ninyos jugando por la calle.